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Warum IT-Infrastrukturen überwacht sein müssen

In der heutigen digitalen Ära, in der Unternehmen und Organisationen stark auf ihre IT-Infrastrukturen angewiesen sind, ist die Überwachung dieser Systeme von entscheidender Bedeutung. IT-Infrastrukturen umfassen alles von Servern und Netzwerken bis hin zu Datenbanken und Anwendungen. Die Überwachung dieser Komponenten gewährleistet nicht nur einen reibungslosen Betrieb, sondern schützt auch vor möglichen Bedrohungen und Ausfällen. In diesem Beitrag erörtern wir die wesentlichen Gründe, warum die Überwachung von IT-Infrastrukturen unerlässlich ist.

1. Vermeidung von Ausfällen und Downtime

Einer der Hauptgründe für die Überwachung von IT-Infrastrukturen ist die Vermeidung von Ausfällen und Downtime. Ungeplante Ausfälle können erhebliche finanzielle Verluste verursachen und das Vertrauen der Kunden beeinträchtigen. Durch kontinuierliches Monitoring können potenzielle Probleme frühzeitig erkannt und behoben werden, bevor sie zu ernsthaften Störungen führen. Dies erhöht die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit der Systeme erheblich.

2. Sicherheit und Schutz vor Cyberangriffen

Die Bedrohung durch Cyberangriffe ist eine ständige Herausforderung für Unternehmen jeder Größe. Durch die Überwachung der IT-Infrastruktur können ungewöhnliche Aktivitäten und potenzielle Sicherheitsverletzungen schnell erkannt werden. Tools zur Sicherheitsüberwachung können verdächtiges Verhalten identifizieren und sofortige Maßnahmen einleiten, um den Schaden zu minimieren. Dies schützt sensible Daten und gewährleistet die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen.

3. Effizienz und Leistungsoptimierung

Durch die Überwachung der IT-Infrastruktur können Unternehmen die Leistung ihrer Systeme analysieren und optimieren. Dies umfasst die Überwachung von Netzwerkverkehr, Serverauslastung und Anwendungsleistung. Engpässe und ineffiziente Prozesse können identifiziert und behoben werden, was zu einer insgesamt besseren Performance führt. Eine gut überwachte IT-Infrastruktur ermöglicht es Unternehmen, ihre Ressourcen effizienter zu nutzen und die Produktivität zu steigern.

4. Compliance und Regulierung

Viele Branchen unterliegen strengen Vorschriften und Compliance-Anforderungen. Die Überwachung der IT-Infrastruktur hilft Unternehmen, diese Vorschriften einzuhalten, indem sie detaillierte Protokolle und Berichte bereitstellt. Diese Dokumentation ist oft erforderlich, um regulatorische Anforderungen zu erfüllen und kann bei Audits und Inspektionen von entscheidender Bedeutung sein.

5. Proaktive Wartung und Support

Die Überwachung ermöglicht eine proaktive Wartung der IT-Infrastruktur. Anstatt auf den Ausfall von Komponenten zu warten, können IT-Teams vorausschauend handeln und Wartungsarbeiten durchführen, bevor Probleme auftreten. Dies reduziert die Notwendigkeit für Notfallreparaturen und minimiert die Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb.

6. Bessere Entscheidungsfindung

Durch die kontinuierliche Überwachung und Analyse der IT-Infrastruktur gewinnen Unternehmen wertvolle Einblicke in ihre Betriebsabläufe. Diese Daten können genutzt werden, um fundierte Entscheidungen zu treffen, Investitionen zu priorisieren und strategische Planungen zu unterstützen. Die Überwachung liefert die notwendigen Informationen, um die IT-Strategie an die sich ändernden Geschäftsanforderungen anzupassen.

Fazit

Die Überwachung der IT-Infrastruktur ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit in der heutigen digitalisierten Welt. Sie bietet Schutz vor Ausfällen und Cyberangriffen, optimiert die Leistung, gewährleistet Compliance und unterstützt proaktive Wartung. Durch die Implementierung effektiver Überwachungsstrategien können Unternehmen ihre IT-Ressourcen besser nutzen, Risiken minimieren und letztlich ihren Geschäftserfolg sichern. Eine gut überwachte IT-Infrastruktur ist der Schlüssel zu einem stabilen, sicheren und effizienten Betrieb.

Hosted Monitoring für IT Verantwortliche

IT Verantwortliche betreiben in der Regel mehrere IT Infrastrukturen für Ihre Kunden. Im Idealfall laufen wichtige Daten über System-Zustände und Fehler mittels eines verteilten Systems an einen zentralen Ort, wo sie für die Verantwortlichen übersichtlich dargestellt werden.

Der sogenannte Leitstand ist traditionellerweise mit einem oder verschiedenen Monitoren ausgestattet und bietet dem Helpdesk eine optische Übersicht über alle Kunden-Systeme. Farblich differenziert, werden die System-Zustände ausgewiesen. Der Helpdesk Agent kann nach Bedarf in die einzelnen Systeme hinein zoomen und so weiterführende Informationen darstellen.

Es ist möglich, verschiedene Dashboards (Übersichten) zu konfigurieren und so z.B. dem Kunden einen konsolidierten Status mittels grün, orange, rot darzustellen.

Dies schafft für Transparenz gegenüber dem Kunden und damit Vertrauen, was die Zusammenarbeit nachhaltig stärkt.

Durch die konsequente Verwendung von Standards kann jedes Gerät, welches an einem TCP/IP Netzwerk angeschlossen ist, überwacht werden.

Alle diese Dienstleistungen fassen sich in einem neuartigen, modernen Managed Service, MIaaS zusammen. Monitoring Infrastructure, as a Service.

Für weiterführende Informationen, bitte das Formular bestellen verwenden.

Systemausfälle kosten Nerven, Zeit und damit Geld

Das 1×1 der Kosten bei Systemausfällen ist schnell gemacht. Nehmen Sie den internen Stundensatz und multiplizieren diesen mit der Anzahl Stunden und Mitarbeiter.

Beispiel: Beim Fileserver ist eine Festplatte ausgefallen, ein Zugriff auf die Daten damit unmöglich. Es muss ein Ersatz bereitgestellt werden, entweder aus eigener Quelle oder mit Hilfe des Lieferanten.

Im besten Fall (eigene Quelle) dauert das Auswechseln und Wiederanfahren des Servers eine Stunde. Dafür muss  alles optimal vorbereitet und jemand vor Ort sein, der das nötige KnowHow hat. In dieser Zeit steht womöglich der ganze Betrieb still.

Im schlimmsten Fall hat das Ableben der «letzten» Festplatte auch einen Datenverlust verursacht. Somit muss nach dem Auswechseln auch eine Sicherung (Backup) zurückgespielt werden. Je nach Grösse der Sicherung und eingesetzter Technologie, kann dies mehrere Stunden Betriebsausfall bedeuten.

Somit ergeben sich folgende Berechnungen für einen einfachen IT Ausfall:

  1. Bei fünf Personen im Backoffice und zwei im Lager ergibt dies im besten Fall 7MA x 1h x 100CHF/h oder CHF 700.00.
  2. Gehen wir davon aus, dass im schlimmsten Fall das Wiederanfahren des Servers nach 2h möglich ist und das Rückspielen der Datensicherung 2h dauert, haben wir einen Ausfall von 4h. Die Rechnung hierfür: 7MA x 4h x 100CHF7h ergibt CHF 2’800.

Fazit: In beiden Fällen wäre es günstiger gewesen, wenn ein proaktives Monitoring den drohenden Verlust einer Festplatte gemeldet hätte.